Geschichte Citroen H-Modelle H, HY, HX, HW, HZ und 1600

Der Citroën Typ H ist ein Oldtimer Kleintransporter des Automobilherstellers Citroen welcher ab 1968 verkauft worden ist. Der Citroen Le Tub wurde 1939 auf den Markt gebracht und wurde bis 1941 in geringer Stückzahl von 1750stück gebaut und gilt mit dem Typ 32 als Vorläufer des Citroen H Typs. Der Citroen Le TUB wurde auf Basis der Citroen Traction Avant mit 850 kg Nutzlast gebaut.

 

1946 wurde mit der Weiterentwicklung des Citroen HZ mit 850 kg Zuladung und Citroen H mit 1200 Zuladung begonnen welche ab 1947 präsentiert und ab 1948 ab Werk Quai de Javel verkauft wurde. Ab 1958 wurde der HY mit 1500kg Nutzlast angeboten welcher später auf 1600 kg erweitert worden ist. Die meisten Citroen H-Modelle wurde ab Citroen Werk mit langem oder kurzem Radstand sowie offenem oder geschlossenem Karosserieaufbau ausgeliefert.

Alle weiteren Karosserievariationen kamen von andern Karosseriebauern wie z.B. Akkermann, Currus, Gruau, Heuliez und Sapa. Es gab unterschiedliche Variationen der Karosserien z.B. Autotransporter, Busse, Feuerwehrfahrzeuge, Krankenwagen, Niederflurhubwagen, Planenwagen (optional mit Doppelkabine), Polizeifahrzeuge, Tiefkühlwagen, Tiertransporter, Verkaufswagen, Wohnmobile und vieles weitere. In Holland wurden Krankenwagen mit hydropneumatischer Federung der Citroen DS an der Hinterachse z.B. von der Karosseriebauer Akkermann aus Holland aufgebaut. Krankenwagen und Polizeiwagen wurden mit einem länger übersetzten dritten Gang ausgestattet, welcher statt 19 21 Getriebezähne 21 hatte.

Ab 1960 wurde ein Dieselmotor von Perkins angeboten, welcher 1964 durch einen Indénor 50-PS-Selbstzünder Diesel ersetzt worden ist. Auch wurde ab 1964 der 35 PS Benzinmotor durch eine leitungsfähigeres Triebwerkwerk mit 42 PS ersetzt.Die 58 PS Motorvariante wurde ab 1968 verbaut.

1975 wurde die Produktion des Citroen H-Modells von Quai de Javel nach Aulnay-sous-Bois verlagert.

Insgesamt wurde die Citroen H-Typ in verschiedenen Citroen Werken in Frankreich, Belgien, Portugal und Holland gebaut. Von den bis zum 14.02.1981 produzierten 473289 Citroen H-Modellen sind heute nur wenig gut erhaltene Exemplare erhalten geblieben.

 

1939 Le TUB

  • Vorläufer der Citroen H-Typ ist der Citroën Le TUB und Citroen Typ 32

 

1947 Citroen H und HZ

  • Vorstellung Citroen HZ mit 850 kg Zuladung und Citroen H mit 1200 Zuladung

 

1948

  • Verkaufsstart Citroen H und Citroen HZ

 

1958

  • HY mit 1500kg Nutzlast

 

1960

  • Perkins Dieselmotor

 

1964

  • Indénor 50-PS-Selbstzünder Diesel
  • Vor 64 geteilte Windschutzscheibe, danach einheitliche Frontscheibe
  • Vor 64 rundes Heckklappenfenster, danach eckiges Heckklappenfenster
  • 35 PS Benzinmotor ersetz durch Motor mit 42 PS

 

1968

  • 58 PS Benzinmotor

 

1969 Gesamterneuerung

  • Heckleuchten Umstellung auf 21Watt
  • Erneuerung der Blinker Gehäuse
  • Eine Auspuffvariante für alle Citroen H-Typen
  • bis 1969 abgerundete Heck, ab 1969 gerades Heck
  • bis 1969 runde hintere Kotflügel ab 1969 eckige hintere Kotflügel
  • Veränderung der Radaufhängung, für mehr Platz im Radkasten
  • Überarbeitung des Bremssystems, hintere Radaufhängung mit flexiblen Bremsleitungen
  • Neuer Citroen-Doppelwinkel auf Kühlerhaube
  • Ab Juli 1969 H-Typ über 3 Tonnen mit zusätzlicher Bremsflüssigkeitskontrollleuchte
  • Ab Oktober wurde der HX 3,2 Tonnen durch die Typen HW und HW IN2 ersetzt
  • Der HW und HW IN2 nur Grundkarosse über Citroen
  • Im November Einführung der Öldrucksignallampe

 

1971

  • Ab Februar 1971 Dreipunktgurte
  • Armaturenbrett Veränderung Citroen HY und Citroen HZ
  • Achsen Veränderung Citroen HY und Citroen HZ

 

1975

  • Produktionsstätten Verlegung von Quai de Javel nach Aulnay-sous-Bois

 

1980

  • Januar 1980 bekamen neues Schließsystem der Seitenfenster
  • Optionale Alarmanlage
  • Motor mit neuem Gehäuse.

 

1981

  • Einstellung der Produktion 14.02.1981